Die Grundversion
Nach dem
Mischen wird der Kartenstapel auf dem Tisch glatt gestoßen. Dabei erhascht man einen kurzen
Blick auf
die unten liegende Karte. Nun fächert man wieder auf und lässt den
Zuschauer eine Karte ziehen. Die Karten werden
wieder auf dem Tisch glatt gestoßen. Auch jetzt ist noch möglich, sich die unterste Karte zu merken. Auf jeden Fall
sollte man dieses Manöver gut üben, da die Zuschauer sonst bemerken, dass man sich eine Karte eingeprägt hat. Der
mitspielende
Zuschauer legt nun seine Karte oben auf den Stapel. Es muss einmal abgehoben werden und die
Zuschauerkarte liegt unter der Leitkarte. Man kann auch ein weiteres mal abheben lassen, riskiert aber, dass
zufällig Leitkarte und Zuschauerkarte wieder getrennt werden. Nun
fächert man den Kartenstapel ein weiteres
Mal auf. Die Zuschauerkarte liegt
neben der gemerkten Leitkarte. Wichtig ist noch, zu beachten, dass die gesuchte
Karte vor der Leitkarte liegt und nicht dahinter. Nun kann man dem verblüfften Publikum die richtige Karte präsentieren.
Variationen
Nun kann ein gewitzter Zuschauer schnell dahinter kommen, dass die gezogene Karte immer unter die unterste des
gesamten Stapels geschoben wird. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, die
Zuschauerkarte neben die Leitkarte
zu schmuggeln. Außerdem kann man seiner Show so noch ein bißchen mehr Pep verleihen!
- Man hält die Karten in der rechten Hand. Mit der linken hebt man nun etwa zwei Drittel der Karten ab
und hält sie über dem Tisch in der Luft. Langsam lässt man Karten fallen, bis der Zuschauer 'Stop' sagt. Die letzte
gefallene Karte merkt sich der Zuschauer und legt sie wieder auf den Stapel der gefallenen Karten zurück. Die
restlichen Karten in der linken Hand legt man einfach auf die in der rechten Hand zurück. Diesen Stapel legt man
nun auf die gefallenen Karten. Wieder liegt die unterste Karte über der Zuschauerkarte. Außerdem kann man schnell
die Leitkarte begucken, während der Zuschauer sich seine Karte einprägt.
- Besonders beeindruckend ist es, wenn der Zuschauer seine Karte während des Mischens in den Stapel zurücklegen
darf. Hierbei ist eigentlich nur ein bißchen Geschicklichkeit zu üben. Man zieht wie gewohnt mit dem Daumen der
linken Hand Karten vom Stapel in der rechten. Der Zuschauer soll irgendwann seine Karte einwerfen. Sobald er dies
getan hat, legt man den kompletten Stapel aus der rechten Hand auf den in der linken. Die Zuschauerkarte liegt
wieder unter der Leitkarte. Natürlich ist gewisses Timing erforderlich, damit der Abbruch des Mischens nicht
zu sehr auffällt.
- Glaubt der Zuschauer, den Trick mit der Leitkarte erkannt zu haben, kann man ihn mit folgendem täuschen.
Die Karten werden bildunten in einer langen Reihe auf dem Tisch ausgebreitet. Die Leitkarte liegt nun ganz rechts.
Der Zuschauer nimmt eine und legt sie wahllos in der Mitte des Bandes zurück. Der Magier nimmt ein paar Karten von
links und legt sie auf die Zuschauerkarte. Ebenso ein Päckchen aus Karten rechts der Zuschauerkarte. Wichtig ist,
sich zu merken, wie viele Karten von der Leitkarte entfernt die Zuschauerkarte am Ende liegt. Wenn man das Band
nämlich jetzt wieder zu einem Stapel formt, befindet sich die Zuschauerkarte nicht hinter oder vor der Leitkarte,
sondern einige Karten entfernt.
Die persönliche Karte
Der Zuschauer markiert die gezogene Karte auf der Rückseite mit seinen Initialen. Nach dem Abheben breitet man
die Karten bildoben auf dem Tisch aus. Mit Hilfe der Leitkarte lässt sich die Karte des Spielers identifizieren.
Da diese aber bildoben liegt, ist die Kennzeichnung des Zuschauers nicht zu sehen. Der Magier hebt nun die
Zuschauerkarte hervor und kennzeichnet sie ebenfalls mit seinen Initialen. Nur diesmal auf der Vorderseite!
Anschließend werden die Karten wieder zusammengelegt und gemischt. Anschließend soll der Zuschauer seine Karte
heraussuchen und - welch ein Wunder - die persönliche Karte de Zauberers und des Zuschauers sind identisch.
Zwei erratene Karten
Verblüffender wird es, wenn der Magier gleich zwei Sachen errät. Dafür sind selbstverständlich auch zwei
Leitkarten nötig. Man merkt sich also erstmal die unterste und mischt sie dann nach oben, indem man beim Mischen
die letzte Karte einfach einzeln verschiebt. Nun merkt man sich wieder die unterste. Es sind also die oberste
und die unterste Karte des Stapels bekannt, bevor man diesen dem Zuschauer in die Hand legt. Dieser soll sich nun
eine Zahl zwischen Eins und fünfzehn denken und die entsprechende Anzahl Karten auf den Tisch abzählen, während
man sich selbst abwendet. Wichtig ist, dass die abgezählten Karten nicht gemischt werden. Der Zuschauer hat sie
auf dem Tisch in einem Stapel abzulegen. Die letzte auf den Tisch (oder genauer: auf den Stapel) gelegte Karte
soll sich der Zuschauer merken und auf den Stapel in seiner Hand zurücklegen. Die anderen Karten dann darüber
und zwar als Stapel. Die obere Leitkarte liegt also danach nicht mehr oben. Schließlich darf er noch einmal abheben.
Am besten man führt die gesamte Prozedur dem Zuschauer einmal vor. Nun erhält der Magier die Karte wieder zurück.
Die Gefahr, dass die Karten beim Abheben getrennt werden, ist sehr groß. Es wäre also besser, der Zuschauer hebe im
unteren Teil des Stapels ab. Die Bedingung, er müsse mehr als 15 Karten abheben, lässt aber zu leicht auf den
Trick schließen! Auch kann der Zuschauer den Trick vereiteln, indem er die erste Karte (die Leitkarte!)
in den Tischstapel mischt und sie somit nicht über der gemerkten Karte zu liegen kommt. Der Magier blättert den
Stapel von der Bildseite aus durch, bis er zur Leitkarte kommt, die am Anfang oben lag. Die Karte vor der
Leitkarte ist die gemerkte Karte des Zuschauers. Nun zählt er die Karten bis zur nächsten Leitkarte. Es müssen
beide Leitkarten mitgezählt werden. Diese Zahl bildet er dann mit einer beliebigen Karte und zeigt beide dem
Publikum. Die eine entspricht der Anzahl abgezählter Karten, die andere ist die Zuschauerkarte. Spielt man mit
einem 32er Blatt, kann man den Wert auch aus zwei Karten bilden. Auch der Zufall, dass die gemerkte Karte vom
Wert der Anzahl an Karten entspricht, lässt sich effektvoll ausnutzen!