Abheben
Man hebt vom gemischten Kartenstapel ab, um zu verhindern, dass sich jemand die Karten "günstig" mischt. Der Stapel wird
vom Geber rückenoben auf den Tisch gelegt und ein weiterer Spieler
(meistens Rückhand) nimmt einen Stoß vom Stapel und legt ihn unter die restlichen Karten.
Dabei müssen mehr als drei Karten abgehoben werden und mehr als drei liegen bleiben.
Abwerfen
Eine ungünstige Karte so gut wie möglich loswerden. So wirft man eine punktlose Karte, die auch nicht als
Trumpf Verwendung finden kann, am besten in einen Stich des Gegners.
Punkthohe Karten hingegen, die aber wenig Chancen zum Stechen haben, buttert man in den Stich
des Mitspielers.
Abwurfstoß
Bei manchen Spielen gibt es neben dem Talon auch noch einen Abwurfstoß. Während des Spiels
sammeln sich hier Karten, die die Spieler nicht benutzen können und deshalb tauschen oder abwerfen. Je nach Regel
können diese Karten von anderen Spielern auch wieder gezogen und weiter verwendet werden.
Ältester
Der Kreuz-Bube. Diese Karte ist beim Skat der höchste Trumpf.
Anbieten
Beim Anbieten wird eine wertvolle Karte gespielt, um den Gegner herauszufordern. Dieser soll nun einen hohen
Trumpf spielen, um die Karte zu stechen.
Dies kann auch dem Forcieren dienen.
Ansagen
Eine Erklärung abgeben, die den Wert des Spiels erhöht. Vergleiche Contra und
Re. Das Bestimmen der Trumpffarbe wird ebenfalls als Ansagen bezeichnet. ("Farbe ansagen").
Anspielen
Das Spiel mit dem Herauslegen der allerersten Karte beginnen.
Atout
Das französische Wort für Trumpf ist auch im deutschen im Gebrauch.
Augen
Der Punktwert der einzelnen Karten, der je nach Spiel verschieden sein kann.
Augen schonen
Hochwertige Karten zurückhalten. So buttert man z. B. nicht, weil man befürchtet, dass
der Gegner noch einsticht.
Ausreizen
Soweit wie es die Regeln erlauben, mitbieten. So zwingt man dem Gegner vielleicht auch ein höheres Spiel auf, als
dieser spielen wollte. (Hochtreiben)
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