Beim Bau großflächigerer Türme fällt schnell auf, dass die bisherige
Deckenkonstruktion ein Manko hat.
Der Boden besteht aus mehreren einzelnen Karten, die keine stabile Gesamtfläche ergeben. Abhilfe schafft hier die
Technik der Flechtdecken. Aus einzelnen Karten wird ein stabiles größeres Flächenstück
geflochten:
Man legt zwei Karten überkreuz flach auf den Tisch. Dabei liegt die obere Spielkarte von oben betrachtet
waagerecht.
Oben und unten von dieser Karte werden nun zwei weitere Karten parallel angelegt. Dabei sollen sie von den Enden der
senkrecht stehenden Karte überdeckt werden. Zwei weitere Karten werden nun links und rechts des Kartenkreuzes
eingeflochten. Diese Karten müssen über den Enden der oberen Karte des Kartenkreuzes liegen, ihre eigenen
Enden werden jedoch unter die Ecken der oben und unten angelegten Karten drei und vier gesteckt. Um dies zu
bewerkstelligen, ist es natürlich notwendig, die bereits liegenden Karten mit einer Hand festzuhalten,
während man mit der anderen Karten hinzufügt. Am Ende besitzt man ein stabiles Geflecht aus sechs Karten,
welches sich hervoragend als Zwischendecke bei Turmbauten eignet.
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